Dienstag, 1. Mai 2018

Französische Schokoladencreme und Rezension 'Zu Gast bei Monet'


Der letzte Urlaub liegt nun auch wieder fast ein Monat hinter mir, aber gedanklich befinde ich mich immer noch oft an der Riviera und der Côte d'Azur. 
Wenn, wie in den letzten Tagen, die Sonne scheint, strecke ich den warmen Sonnenstrahlen meine Nase entgegen und träume mich weg. Dann sitze ich auf der Piazza und trinke meinen fruchtig-herben Crodino oder laufe barfuß am Strand entlang oder sitze in der kleinen Chocolaterie und löffle genüsslich meine Schokoladencreme.
Genau an diese französische Schokoladencreme musste ich denken als ich dieses tolle Kochbuch durchblätterte und das Rezept dazu fand.




von Florence Genter

  • Gebundene Ausgabe: 240 Seiten
  • Verlag: Prestel Verlag (29. August 2016)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 379138287X
  • ISBN-13: 978-3791382876


Klapptext des Buches: Claude Monet war nicht nur ein berühmter Maler, sondern auch ein passionierter Gourmet. Der kleine Ort Giverny nordwestlich von Paris war sein Refugium: In seinem Haus inmitten einer traumhaften Gartenanlage mit den berühmten Seerosenteichen bewirtete der Künstler seine zahlreichen Freunde mit gutbürgerlichen und gleichzeitig höchst delikaten französischen Gerichten. Die in seinem Nachlass befindlichen Carnets de Cuisine – originale Rezeptaufzeichnungen Monets – lassen bis heute an den Genüssen von damals teilhaben. Käsesoufflé, Fischsuppe, Kartoffelpastete, sautiertes Hühnchen, feine Tartes, Biscuits, Crèmes: In den Rezepten ist die ganze Bandbreite von Vorspeisen, Suppen, Fleisch-, Fisch- und Gemüsegerichten, Saucen und Beilagen bis hin zu zahlreichen Desserts zu finden. Der vorliegende Band wählt aus den überlieferten 180 Rezepten die besten 60 aus und stellt sie in ausführlichen Kochanleitungen und verführerischen Bildern vor. Ein üppig illustrierter Abriss über Monets Leben und Werk vervollständigt dieses Buch und macht es zu einer ganz besonderen Einladung in die Welt des großen Impressionisten.


Meine Meinung zu dem Buch: 
Eins muss gleich zu Anfang gesagt sein: Dieses Buch ist kein gewöhnliches Kochbuch. Der Leser kann wirklich stundenlang in diesem Buch blättern und findet immer wieder neue und interessante Details: Rezepte, Zitate, Kurzgeschichten und natürlich viele wunderschöne Illustrationen von Monet. 
Die Rezepte zeigen Monets Liebe zu der guten, französischen Küche, die oftmals auch mediterrane Einflüsse hat. 
Auf seinen vielen Reisen an die Riviera und an die Côte d'Azur holte Monet sich nicht nur neue Inspirationen für seine Werke, sondern auch für seine Küche.
Die Rezepte in diesem Buch sind leicht verständlich beschrieben und für geübte Köche leicht umzusetzen.

Aufgeteilt ist das Buch in die Kapitel „Der Tisch der Kindheit“, „Frühstück im Grünen“, „Der Zauber von Giverny“ und „Schlemmer und Feinschmecker“. Ein umfassendes Vorwort geht den Rezepten voran.
Die Rezeptaufteilung ist ein wenig unübersichtlich, da es nicht aufgeteilt ist in 'Fleisch', 'Fisch', 'Desserts', ect.. Aber wie zuvor gesagt: dieses Buch ist ein Schatz, in dem man immer wieder Neues entdeckt. Kunst, Geschichte und Rezepte sind schön miteinander verbunden.

Mit den Gedanken, dass diese Rezepte wirklich in Monets Küche gekocht wurden, bekommt der Leser Lust auf eine Kurzreise nach Giverny um in Monets Garten spazieren zu gehen und anschließend diese leckeren Gerichte nach zu kochen und zu probieren.




Französische Schokoladencreme

3 Tafeln halbbitter Schokolade
(je 250 g, kleingehackt)
100 g Butter
(in Würfel geschnitten)
3 Eigelb

Für 8 Personen:
Die Schokolade über einem Wasserbad und unter ständigem Rühren zum Schmelzen bringen. Sobald sie cremig wird, das Wasserbad vom Herd nehmen und einzeln die Butterstücke unterrühren.
Die Eigelbe in einer Rührschüssel verquirlen und unter ständigem Rühren vorsichtig die Schokoladenmischung zugießen, sodass eine homogene Creme entsteht.
Die Creme sofort in Desserschälchen füllen und in den Kühlschrank stellen.
Die Creme am Vortag zubereiten, damit sie ausreichen Zeit hat, festzuwerden.



Salut
Eure mellimille


Lieben Dank an den Prestel Verlag und Random House, die mir dieses Exemplar zur Verfügung gestellt haben.