Donnerstag, 27. Februar 2014

Helau und Alaaf mit Kreppel… ähm…. Berliner… äh… oder doch eher Krapfen… Egal wie: sie kommen frisch aus dem Ofen auf den Tisch!


Helau und Alaaf
Es ist soweit!
Die 5 Jahreszeit hat uns nun voll im Griff.
Für manche ist es ein Fluch,
für andere ein Segen.

Ein wirklicher Faschingsnarr bin ich nicht.
Bei Kappesitzung und Co. fühle ich mich wie ein Fremdkörper
und nach der zehnten Wiederholung von 
"Die Karawane zieht weiter,der Sultan hat Durst!" 
fängt mein Kopf an im Rhythmus mit zu hämmern
- und das ganz ohne Alkohol.


Ich liebe aber dafür Faschingsumzüge,
"drink doch ene met" 
und natürlich das Faschingsgebäck schlechthin:
Kreppel 

Bei uns im Hessenland heissen 
diese gefüllten Hefekugeln Kreppel/Kräppel,
anderswo werden sie auch gerne Berliner, 
Krapfen oder Pfannkuchen genannt.
Sie werden normalerweise in heißem Fett frittiert,
aber da ich kein Freund von Fritteusen und Frittiertem bin,
habe ich nach einer Alternative gesucht - und gefunden!


Bei facebook fragte ich auf meiner Seite,
wer denn eine Lösung für meine Kreppel-Sehnsucht hätte,
ohne diese vorher in heißen Fett zu ertränken 
und meine Wohnung für die nächsten Tage zu parfümieren.

Hilfe bekam ich von der lieben Ina M.
und von den beiden Mädels vom blog

Gleich am nächsten Tag machte ich mich ans Werk
und ich verspreche euch eins:
Sie sehen nicht nur aus wie Kreppel,
nein, sie schmecken auch original so!

Gefüllt haben wir sie nach italienischer Art,
nämlich mit Crema Pasticcera Classic und Cioccolato.
Ich kaufe mir diese immer in Italien zum Anrühren
(von paneangeli),
allerdings kann man sie auch leicht selbst herstellen:


Crema Pasticcera

500 ml Milch
Eigelb
250 g Zucker
50 g Mehl
Mark einer Vanilleschote
Milch aufkochen.
In einem Topf Eier, Zucker und Vanille schaumig schlagen. Mehl zufügen und gut vermischen. 
Auf den Herd setzen und unter ständigem Rühren bei mittlerer Hitze die heiße Milch untermischen. 
Rühren bis die Creme langsam fest wird...kann dauern.

Für die Schokovariante noch 2-3 El Backkakao unter die Creme rühren.

(Quelle für das Crema-Rezept:Kochbar.de)



Kreppel/Kräppel/Berliner/Krapfen

Zutaten:
600g Mehl
1 Würfel Hefe
1/2 Päckchen Backpulver
100g Zucker
1 Prise Salz
100g weiche Butter
3 Eigelb
300 ml Milch
---------------
Zucker und Puderzucker

Für die Füllung:
Marmelade
Pudding
Nutella
Fruchtmus

Eierlikörsahne
Crema Pasticcera
ect.
----------------
Zubereitung: 
 Mehl, Zucker, Backpulver,Salz
 und Eigelb in eine Schüssel geben.
Milch mit der Butter zusammen erwärmen und
anschließend die Hefe darin auflösen.
Zur Mehlmischung geben und alles ordentlich durch
kneten bis eine Teigkugel entstanden ist.
An einem warmen Ort abgedeckt für 1 Stunde ruhen lassen.

Den Teig danach einmal durchkneten und dann ca. 25 Stücke abschneiden und runde Kugeln formen.

Die Kugeln auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und abgedeckt ca. 45 min gehen lassen.
Den Backofen auf 200° vorheizen. 
Die Berliner anschließend bei 180° Umluft
ca.10-15 Minuten goldbraun backen.

Blech herausnehmen, Berliner gleich mit ein wenig flüssiger Butter rund herum bestreichen und im Zucker wälzen.

Mit einem Spritzbeutel mit langem Aufsatz 

mit Marmelade, Pudding, Nutella oder Eierlikörsahne füllen.
Anschließend mit Puderzucker bestäuben.

(nach einer Idee von Backgaudi und Ina M.)



Also liebe Männer,
bringt heute Eure Krawatten in Sicherheit
und uns Weibern viel Spaß...

Helau, Alaaf und 1000 Bützche für Euch!

Salut…Eure mellimille



Sonntag, 23. Februar 2014

Die Göttliche: Pavlova mit Vanillesahne und Früchten


Kennt Ihr die Pavlova?
Die Göttliche!
(So nenne ich sie ab sofort!!!)

Gemeint ist damit nicht die russische 
Ballerina Anna Pawlova,
sondern diese wölkchenleichte Baisertortenkreation, 
die mit Sahne und Früchten gefüllt wird.

Ich kannte sie bis dato nicht
und ich weiß nicht, warum mir so etwas Himmlisches
nicht schon früher über den Gaumen gelaufen ist.


Da ich gerne weiß, was ich esse,
habe ich mal die Pavlova gegoogelt
und war baff, 
dass diese Torte in Australien und Neuseeland
als eine Art Nationalgericht angesehen
und meist zum Dessert gereicht wird.

Beide Länder beanspruchen die Erfindung 
der Pavlova für sich,
aber fest steht nur, dass die Ballerina Anna Pawlova
tatsächlich der Namensursprung ist.
Sie reiste Ende 1920 in die beiden Länder zu Gastauftritten
 und angeblich soll
die Torte ihrem Tutu nachempfunden sein.


Das Besondere des Baiserteigs bei Pavlova ist, 
dass nur die äußere Hülle hart wird, 
während das Innere weich bleibt. 
Dies wird durch die Zugabe von etwas Essig 
oder Zitronensaft sowie von Speisestärke 
bei der Zubereitung des Teigs erreicht. 

Danach wird sie mit Sahne gefüllt 
 und Früchten dekoriert.

Ein himmlischer Genuss,
der auf der Zunge zergeht!



Pavlova mit Vanillesahne 
und Früchten
1 EL Speisestärke
275 g + 3 EL Zucker
6 Eiweiß (Größe M)
1 TL heller Essig 
1 Mango
150 g Erdbeeren
100 g Heidelbeeren
2 Päckchen Sahnefestiger
400 g Schlagsahne
1/2 TL Vanilleextrakt
Stärke und 275 g Zucker in eine Schüssel sieben. 
Eiweiß sehr steif schlagen. 
Dann nach und nach Stärke-Mischung und Essig zufügen und so lange schlagen, bis der Eischnee weiß-glänzend ist. 
Ein Backblech mit Backpapier auslegen. 
Einen Kreis (ca. 24 cm Ø) daraufzeichnen. 
Eischnee als Berg in den Kreis geben und Mithilfe eines Esslöffels in Größe des Kreises zu einer "Torte" formen. 
In die Mitte eine Mulde drücken. 
Im vorgeheizten Backofen bei Umluft: 100 °C ca. 2 Stunden backen. 
Dann Temperatur reduzieren( Umluft: 60 °C) und ca. 2 Stunden weiter backen. 
Baiser im ausgeschalteten Backofen auskühlen lassen. 

Mangofruchtfleisch vom Stein schneiden, schälen und würfeln. 1 EL Zucker und Mango verrühren und marinieren lassen. 
Erdbeeren waschen, putzen, kleinschneiden und mit 2 EL  Zucker fein pürieren. 

Sahnefestiger und 3 EL Zucker mischen. 
Sahne steif schlagen, Zucker-Mischung dabei ein rieseln lassen. 
Zuletzt Vanilleextrakt einrühren. 
Pavlova herausnehmen, vom Backpapier lösen, auf eine Servierplatte legen. 
Sahne in die Mulde geben. 
Mangowürfel und Erdbeersoße daraufgeben. 
Mit Heidelbeeren dekorieren.

(Quelle: LECKER Bakery Nô 1)


Es grüsst Euch aus dem 7.Pavlova-Himmel

und
Salut… Eure mellimille


Dienstag, 18. Februar 2014

Lieber Winter, da hast du aber was verpasst: Lauch-Frischkäse-Suppe mit Mettenden


Wie ein holländischer Showmaster jetzt vielleicht singen würde:

"Wann wird's mal wieder richtig Winter?
Ein Winter wie es früher einmal gab.
Mit meterhohen Schnee zum Rodeln und zum Schneeballwerfen
und mit Kufen wagen wir uns rauf auf's Eis."

Wo ist er,der Winter???
Wo ist der Schnee???

Selbst die Temperaturen sprechen eher 
für einen herannahenden Frühling:
Krokusse sprießen, Vögel zwitschern 
und der Wintermantel staubt vor sich hin.

Nur mein Bauch,
der ist noch im Wintermodus!
Der will mittags was Warmes und Deftiges.
Kann er haben… und das ist dann auch noch
 in 20 Minuten fertig gekocht!


So schnell auf dem Tisch,dass es eine wahre Freude ist.
Für den Bauch,für's Gemüt und für's Herz!

……da hat der Winter echt was verpasst!








Lauch - Frischkäse-Suppe
mit Mettenden

2 Zwiebeln
2 Stangen Porree (Lauch)
8 Kleine Schinken-Mettenden
2–3 EL Öl
5 EL  Mehl
100 ml trockener Weißwein
100 g Schlagsahne
1 EL Gemüsebrühe (oder selbst gemachte Brühe)
200 g Kräuterfrischkäse
Salz
Pfeffer

   Zwiebeln schälen und fein würfeln. 

   Porree putzen, waschen 
   und in feine Ringe schneiden. 
3
Mettenden in kleine Stücke schneiden.
Öl in einem großen Topf erhitzen. 

Mettenden darin rundherum anbraten. 
Herausnehmen. 
Zwiebeln und Porree im heißen Bratfett unter Wenden ca. 5 Minuten andünsten. 
Mehl darüberstäuben und kurz anschwitzen. 
Mit Wein, 1 l Wasser und Sahne ablöschen. 
Brühe und Käse einrühren.
4
Aufkochen und bei mittlerer Hitze ca. 10 Minuten köcheln.
5
Die Mettenden zufügen. 

Suppe mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.

(Quelle: Lecker.de)


Wenn Jemand von Euch den Winter noch treffen sollte,
bestellt ihm schöne Grüße:
Ich brauche ihn jetzt auch nicht mehr!

Salut…… Eure mellimille

Freitag, 14. Februar 2014

Love is in the air…. Marshmallow Hearts und John Paul


Uppps… Da ist er!
Der Valentinstag.
Und soll ich Euch was verraten?!
Ich sing Euch heut' ein Ständchen….

ähm… reusper reusper… los geht's:

Liebe ist in der Luft, überall wo ich hinschaue. 
Liebe ist in der Luft, aus jeder Sicht und jeder Ton.

Und ich weiß nicht ob ich dumm bin, ob ich weise bin.

Aber es ist etwas, an was ich glaube.
Und es ist da, wenn ich in deine Augen sehe.


Liebe ist in der Luft, in dem Rauschen der Bäume.
Liebe ist in der Luft, in dem Donner der See.

Und ich weiß nicht, ob ich nur träume, weiß nicht ob ich das Selbe fühle.

Aber es ist da etwas, an das ich glaube.
Und es ist da, wenn du meinen Namen rufst.


Liebe ist in der Luft, Liebe ist in der Luft, oh oh.
Liebe ist in der Luft, in dem Lauf der Sonne.

Liebe ist in der Luft, wenn der Tag schon fast vorbei ist.

Und ich weiß nicht, ob du eine Illusion bist.
Ich weiß nicht ob ich es wirklich sehe.
Aber es ist da, etwas an das ich glaube.
Und du bist da, wenn ich nach dir greife.


Liebe ist in der Luft, überall wo ich hinschaue.
Liebe ist in der Luft, aus jeder Sicht und jeder Ton.

Und ich weiß nicht ob ich dumm bin, ob ich weis bin.

Aber es ist etwas, an was ich glaube.
Und es ist da, wenn ich in deine Augen sehe


Liebe ist in der Luft, Liebe ist in der Luft, oh oh
Liebe ist in der Luft, Liebe ist in der Luft, oh oh

Liebe ist in der Luft, Liebe ist in der Luft, oh oh

Liebe ist in der Luft, Liebe ist in der Luft, oh oh


Sorry,
ich weiß..
Keiner kann es so gut wie John Paul Young singen!

Ich mache es wieder gut mit super-leckeren,
himmlischen und wölckchenweichen 
Marshmallow Hearts!

Wenn Ihr die bis zur Mittagszeit noch macht,
habt Ihr für das Rendezvous heute Abend ein schönes
Geschenkchen für den/die Liebste(n).

(Ich beschenke zudem heute meine lieben Arbeitskolleginnen.
Ein Marshmallow Heart in ein Cellophantütchen packen und
einen L'Amour-Anhänger dran gebunden - Fertig!)


Marshmallow Hearts 

  250 g Puderzucker
   2 Päckchen Gelatinepulver
   2 Päckchen Vanillezucker
1 Prise Salz
   150 ml Wasser
   rote Lebensmittelfarbe 
evtl.essbarer Glitzer
   
zum Bestäuben
   2 EL Speisestärke 
   2 EL Puderzucker
   Backpapier

2 EL Speisestärke mit den 2 EL Puderzucker mischen. 
Backpapier auf ein Backblech geben und etwa die Hälfte der Mischung darüber stäuben.

In eine Rührschüssel die 250 g Puderzucker und die 2 Packungen Vanillezucker mit einer Prise Salz geben.

In einem kleinen Topf die Gelatine in Wasser auflösen 
und kurz unter Rühren aufkochen.

Die heiße Flüssigkeit in die Schüssel zum Puderzucker schütten, etwas Lebensmittelfarbe dazu geben, 
mit einem Handrührgerät so lange rühren, 
bis eine fluffige Masse entstanden ist.

Die Masse auf das gepuderte Blech geben,glatt streichen
 und etwa 2 - 3 Stunden stehen lassen.
Evtl. jetzt Glitzer auf streuen.

Nun kann die Masse bearbeitet werden: 
in Würfel schneiden, mit Ausstecher ausstechen,ect.
 Nach Bedarf mit Stärke-Puderzuckergemisch stäuben, 
damit nichts kleben bleibt.

(Rezeptquelle:delicious sweet things)

(Ich habe es auch mit Agar Agar versucht,
 um eine 'Be Veggie'-Variante herzustellen.
Das wurde nix!
Hat jemand von Euch eine Idee,
wie man Marshmallow vegetarisch hin bekommt?)




Ich wünsche Euch einen himmlischen Valentinestag

und 
Salut…Eure mellimille



….und das Singen überlasse ich doch lieber John Paul:


Mittwoch, 12. Februar 2014

Liebe ist,…wenn es nicht nach Himbeerherzen aussieht und es ihm trotzdem schmeckt: Mascarpone-Himbeer Tarte


"Mach deinem Mann eine Freude 
und backe ihm eine wahre Liebeserklärung.
Eine, die er sieht und auch schmeckt!"
Das war mein eigentliches Ziel ...

...doch ein wenig schmunzeln musste ich schon,
als ich das Endergebnis meiner 
Mascarponetarte mit Himbeerherzchen sah.
Irgendwie wollten die Himbeerherzen 
nicht für mich schlagen.


Umso mehr schlug das Herz meines Mannes,
der völlig unvoreingenommen 
sich an das Verspeisen der Tarte machte
(Er wusste ja auch nicht,
dass es eigentlich Himbeerherzchen sein sollten).

Das Äussere ist ihm eher unwichtig.
Es sind die inneren Werte, die zählen!

…und können ein Oreokeksboden,cremige Mascarpone
und Himbeere einen kalt lassen?!



Himbeer (- Herzchen) - Tarte
mit Mascarponecreme
und Oreoboden

150 g Butter
350 g Oreo - Kekse
5 Blatt weiße Gelatine
125 g Zucker
250 g Schlagsahne
600 g Doppelrahmfrischkäse
250 g Mascarpone

Himbeergelee
(oder besser aus
150 g TK-Himbeeren
1 Blatt aufgelöste Gelatine und 1 El Zucker
eine Himbeersoße herstellen.)


Butter schmelzen und die Kekse fein zerbröseln.
Kekskrümel mit der flüssigen Butter mischen und 
in eine geölte Tarteform (26cm) geben.
Zu einem festen Boden andrücken und einen 4 cm hohen Rand formen.
Zugedeckt mind. 30 Minuten kalt stellen.


Sahne steif schlagen.
Frischkäse, Mascarpone und 125 g Zucker kurz verrühren.
5 Blatt Gelatine in kaltem Wasser einweichen,
anschließend ausdrücken und auflösen.
2-3 El Creme unterrühren,dann alles unter die 
übrige Creme rühren.
Sahne unterheben.
Creme auf den Boden geben und glatt streichen.

Mit Himbeergelee in der Mitte beginnend 
immer größer werdende Tupfen spiralförmig auf die Tarte spritzen.
Dann mit einem Holzstäbchen durch die Tupfen ziehen 
und diese so zu einer Herzchenkette verbinden.

(Ich denke, dass das Himbeergelee zu fest war
und ich deswegen keine ordentliche Herzchen hin bekommen habe.
Tip: Versucht das selbstgemachte Himbeerpüree:
Himbeeren und 1 El Zucker pürieren,durch ein Sieb streichen.
1 Blatt Gelatine auflösen und das Himbeermus nach und nach unterrühren.
Himbeersoße ganz leicht zu gelieren beginnt,
auf die Tarte geben und verzieren.)

(Quelle: LECKER, N°3/2014)



Als mein Mann genüsslich sein Stück Tarte aß,
schaute er sich die übrige Tarte auf dem Tortenständer an,
lächelte auf einmal und sagte
"Schatz,schau mal! 
Der eine Himbeerklecks sieht wie ein Himbeerherz aus!"

Das sind die Momente,
wo ich ihn immer wieder heiraten würde!



Herzige Grüsse

und
Salut…...Eure mellimille