Donnerstag, 26. März 2015

#Ichbacksmir zu Ostern... Mach Zwei aus einem Teig: Limonadenkuchen-Spiegelei und fruchtiges Häschen

 
Ja, bald ist es soweit! Der Osterhase kommt vorbei gehoppelt und bringt uns hoffentlich viele bunte Eier mit. Marzipaneier, Schokoeier, gekochte Eier, Nougateier und Limonadenkuchen-Spiegeleier. Bitte,was??? Limonadenkuchen-Spiegeleier ??? Es ist eigentlich einfachen als man denkt: Man nehme einfach das absolute Lieblingskuchenrezept der gesamten Familie und verleiht dem ollen Blechkuchen ein neues Designerkleidchen. Und weil ich nun mal eine Frau bin, komme ich nicht nur mit einem neuen Outfit nach Hause, sondern gleich mit zweien. So schick angezogen machen wir dann auch gleich bei Claras neuer "Ich backs mir"-Runde mit.



Limonadenkuchen
Zutaten für den Teig:
 2 Tassen Mehl
2 Tassen Zucker
1 Tasse neutrales Öl
1 Tasse Zitronenlimo
(oder Orangenlimo)
4 Eier
1 Päckchen Backpulver
1 Päckchen Vanillezucker
Abrieb einer Bio-Zitrone

Für die Creme:
300 g Schlagsahne
200 Schmand
(Bitte den haltbaren und nicht den Schmand aus der Kühltheke nehmen. Er ist meist zu weich und macht die Creme zu flüssig.)
2 El Zucker
2 Päckchen Sahnesteif

Für die Spiegeleier:
Pfirsischhälften aus der Konserve
Vanille aus der Mühle

Für das Häschen:
Kokosraspeln
1/2 Glas Himbeergelee
Zuckerperlen zum Dekorieren für Nase und Augen
Zahnstocher für die Schnurrbarthaare




Zubereitung:
Für den Teig alle Zutaten in eine Schüssel geben und mit dem Handmixer ca. 3 Minuten zu einem cremigen Teig verrühren. In eine gefettete und mit Backpapier ausgelegte Springform (26 cm) geben und im vorgeheizten Backofen bei 170° C ca. 50-60 Minuten backen. Sollte der Kuchen zu schnell oben braun werden, dann bitte mit Alufolie abdecken. Aus dem Ofen nehmen und auskühlen lassen. Aus der Springform lösen und auf ein Kuchengitter setzen.

Für die Creme die kalte Schlagsahne mit dem Zucker und dem Sahnesteif steif schlagen. Anschließend den Schmand vorsichtig unterrühren.

Für das Häschen habe ich den Kuchen erst halbiert und anschließend die Kuchenhälfte einmal quer durch geschnitten. Die untere Hälfte mit dem Himbeergelee bestreichen und die obere Hälfte wieder draufsetzen. Nun den halben Kuchen mit der Schnittfläche nach unten auf eine Kuchenplatte setzen. Mit einem scharfen Messer ein wenig Kuchen abschneiden und somit die Konturen des Kopfes andeuten. Den Häschenkuchen rund herum mit der Creme bestreichen und mit den Kokosraspeln bestreuen. Aus Papier Ohren ausschneiden und leicht in den Kuchen hinein stecken. Mit Zuckerperlen Augen und Näschen dekorieren, die Zahnstocher deuten die Schnurrbarthaare an. Für gut 2 Stunden kühl stellen, damit die Creme anzieht.

Für die Spiegeleier aus dem restlichen Kuchen Kreise ausstechen. Am besten nehmt Ihr dafür kleine Servierringe und lasst sie auch um die Teigkreise herum. Auf die Teigkreise nun die Creme geben und eine Pfirsischhälfte drauf setzen.(Mir waren die Hälften zu groß. Für eine schönere Optik habe ich mit einem Schnapsglas kleinere Kreise ausgestochen.) Für die Pfefferoptik etwas Vanille aus der Vanillemühle streuen. Ca. 2 Stunden im Kühlschrank kühlen und vor dem Servieren die Servierringe abnehmen.



Wie ihr seht, habe ich das Osterhäschen in ein würdiges Salatbeet/-bett gesetzt. Bei uns ist die Tradion, dass auf der Ostertafel ein Häschen oder Lämmchen steht. Dieses Jahr ist die Wahl auf diesen Mümmelmann gefallen. Meine Kids waren so verliebt in ihn, dass ich schwer mit ihnen diskutieren musste, bevor ich Herrn Mümmelmann anschneiden durfte. Aber nach dem ersten Bissen verzeihten mir meine Beiden dann doch...



Ich wünsche Euch einen schönen Start ins Wochenende und möchte Euch schon jetzt ein wenig neugierig machen: Am Sonntag möchte ich mit Euch gemeinsam in meine "Haddu Möhrchen"-Woche starten. Bis zum Ostersonntag versorge ich Euch mit leckeren Möhrenrezepten, damit der Osterhase uns auch ja findet.
Bis Sonntag und Salut..... Eure mellimille


Donnerstag, 19. März 2015

Die knusprigsten, buttrigsten und leckersten Pecan Puffs Cookies und eine Rezension über das neue Backbuch von Cynthia Barcomi




Hallo, ihr Lieben!
Könnt ihr Euch vorstellen, wie sehr ich mich freute als ich letzte Woche ein Päckchen in den Händen hielt mit dem neuen Backbuch von Cynthia Barcomi?! Es ist nun ihr fünftes Buch und wird wahrscheinlich auch mein liebstes von ihr.  Zum Ersten liegt es natürlich an dem tollen Thema 'Cookies', die bei uns im Hause eh immer heiß begehrt und zum Anderen liegt es daran, dass es unheimlich viele leckere Rezepte enthält.
Aber hier erst einmal ein paar Eckdaten zu dem Buch:

" Cookies" von Cynthia Barcomi*
Gebundene Ausgabe: 160 Seiten
Verlag: Mosaik (2. März 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3442392780
ISBN-13: 978-3442392780



Der Verlag schreibt zu dem Buch:

"70 Rezepte für Kleingebäck in allen Formen und Geschmacksrichtungen: Cookies, Cracker, Shortbread, Brownies, Baisers, Biscotti, Schweineohren, Katzenzungen, Amerikaner, Makronen ... 
Ob zum Kaffee oder Tee, als hübsch verpacktes Geschenk, für Gäste, verregnete Nachmittage oder Heißhungerattacken, als Betthupferl, Energiekick oder einfach zwischendurch – hier findet jeder sein neues Lieblingsrezept.
Alles im Handumdrehen gezaubert, ganz einfach nachzumachen..."


Das Buch ist aufgeteilt in 8 Kapitel:

- Schnelle Cookies
- Cookies zum Kaffee und Tee
- Kühlschrank-Cookies
- Glutenfreie cookies
- Cookie-Schnitten
- Weihnachts-Cookies
- Herzhafte Cookies
- Cookies aus aller Welt

Als Einleitung schreibt Frau Barcomi wie bei ihr alles mit einem Cookie anfing. Cookies waren immer ein fester Bestandteil in ihrem Leben... als Türöffner, als Dankeschön oder um sich bei neuen Nachbarn vorzustellen.

Die Einleitung geht weiter mit den hilfreichen Tipps und Tricks zum Back-Erfolg, ausserdem werden nützliches Werkzeug und ein paar Worte zur Aufbewahrung von Cookie-Teig und Cookies hier vorgestellt.

Weil Cookies auch immer eine schöne Geschenkidee aus der Küche sind, findet man in dem Buch auch noch einige Ideen um diese schön verpackt und vor allen Dingen heile dem Beschenkten zu überreichen.


Mein Fazit zu dem Buch:

Wer die ersten vier Bücher von Cynthia Barcomi kennt, wird sicherlich ihr neues Buch sehnlichst erwartet haben. Schon bei dem ersten Durchblättern konnte ich nicht genug bekommen von den wunderschönen Bildern und superleckerklingenden Rezepten. Zu jedem Cookierezept gibt es ein passendes Foto und zudem eine kleine persönliche Anekdote über den jeweiligen Cookie. Besonders gut gefallen mir die Kapitel über die schnellen und die herzhaften Cookies.....Kartoffelchips-Cookies, Haferflocken-Lavendel-Shortbread, Blitzblätterteig, Pesto Twist, Apfel-Walnuss-Blauschimmelkäse-Cookies. Na, wie klingt das in Euren Ohren?! Wie in ihren anderen Büchern legt Frau Barcomi großen Wert auf Genauigkeit bei der Zubereitung und der in ihrer Rezeptur angegebenen Zutaten. Auch diesmal musste ich feststellen, dass beim Backen alles reibungslos verlief und das Endergebnis ein purer Leckerbissen ist, der nach 24 Stunden nur noch ein paar Krümel im Cookieglas übrig ließ. Meine Backliste ist um einige Ideen reicher und ich kann jedem nur das Buch empfehlen, der auch auf Cookies steht und neue Inspirationen sucht oder sich vielleicht das Erstemal ans Cookie backen wagt.
Bei Cynthia Barcomis neuem Backbuch 'Cookies' wird bestimmt jeder seinen Lieblingscookie finden....



Als erstes habe ich mich für ein Rezept aus dem Kapitel 'Schnelle Cookies' entschieden.
Es rief schon beim ersten durchlesen: "Melli! Back uns!". Und das machte ich dann auch... heraus kamen diese fluffigen, knusprigen, buttrigen und oberhammerleckeren Pecan Puffs. Es sind die absoluten Lieblinge von Cynthia Barcomi, die es liebte, ihrer Großmutter Mimi beim Backen dieser Cookies zuzusehen. Leider lebt Oma Mimi nicht mehr, aber sie hinterließ ihrer Enkelin und nun auch uns, das Rezept für PECAN PUFFS.



Pecan Puffs
140 g Mehl
1 Prise Salz
75 g Pekannüsse
125 g weiche Butter
3 El Muscovado-Zucker
1 Tl Vanilleextrakt

1. Ofen auf 165°C Umluft vorheizen.
Backblech mit Backpapier auslegen.
2. Mehl und Salz in einer Schüssel vermengen.
Die Nüsse grob hacken.
3. Mit dem Handmixer die weiche Butter mit dem Zucker cremig schlagen. Vanilleextrakt hinzugeben.Nach und nach das mehl, dann die Nüsse unterrühren, bis alle zutaten grob vermengt sind. ( Nicht wundern: der Teig ist leicht krümelig!)
4. Mit den Händen kleine Kugeln formen ( etwa Teelöffelmenge) und auf das Backblech legen. Die Kugeln mit den Händen etwas flach drücken.
5. Cookies in etwa 15 Minuten goldbraun backen. 10 Minuten auf dem Backblech abkühlen lassen, anschließend vorsichtig auf ein Kuchengitter legen.

In einem luftdichten Behälter halten sich die Cookies bis zu 2 Wochen... ich denke aber, dass sie keine 2 Tage in dem Behälter verweilen werden. :-)


Wir fanden diese Kekse sowas von lecker, dass wir gleich überlegten wen, wann und wie wir sie wieder backen und verschenken können. Wen wir sie schenken, verraten wir hier an dieser Stelle nicht, aber wie und wann wir sie verschenken, seht ihr auf meinen Bildern....


Viel Spaß beim Nachbacken und seid gespannt,
was ich demnächst Herzhaftes aus dem Buch backen werde....

Salut.... Eure mellimille

* Vielen Dank an den Mosaik-Verlag und Verlagsgruppe Random House GmbH , die mir dieses Buch als Rezension haben zukommen lassen. Hier schreibe ich meine eigene und freie Meinung über das Buch.


Sonntag, 15. März 2015

Der Frühling ist da.... Hefezopf mit Pistazien-Cranbeeries-Füllung


Meine Lieben, es ist soweit: der Frühling steht in den Startlöchern!
Vergessen ist nun all die Kälte, der graue Wolkenteppich und der Angriff der Killer-Grippe-Viren.
Jetzt zählt nur noch das Vogelgezwischere am frühen Morgen, die ersten Blümchen im Garten und der Hefezopf auf dem Tisch. Kurz vor Ostern überkommt mich immer die Lust auf Hefegebäck. Am liebsten ist uns der Allgäuer Hefezopf nach einem Rezept von meiner Oma, aber die Modernisierung die der Hefezopf von mir nun erhalten hat, steht (schmeckt) ihm auch gut!


Gepimpt wurde der Hefezopf durch fein gemahlene Pistazienkerne und den leicht säuerlichen Cranbeeries. Im Backofen karamellisiert der enthaltene braune Zucker und durch eine etwas moderne Wickeltechnik bildet dieser karamellisierte Zucker eine crunchy Zuckerkruste auf dem Hefezopf. So,... haben alle jetzt Wasser im Mund?!
Dann geht's nun los mit dem Rezept:


Hefezopf mit 
Pistazien-Cranbeeries-Füllung

Zutaten:
750 g Mehl + etwas Mehl zum Bearbeiten
100 g Zucker
1/2 Tl Salz
350 ml Milch
1 Würfel Hefe
75 g weiche Butter

Zubereitung des Hefeteiges:
Mehl, Zucker und Salz in einer großen Schüssel mischen.
Die Milch erwärmen (nicht kochen lassen!) und die Hefe darin auflösen. Die Hefe-Milch zusammen mit der Butter zur Mehlmischung geben und alles zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Zugedeckt an einem warmen Ort 1 Stunde gehen lassen. Den Teig nochmals durchkneten.



Für die Füllung:
100 g sehr fein gemahlenen Pistazienkerne
50 g fein gehackte Cranbeeries (getrocknete)
80 g braunen Zucker
50 g Zucker
90 ml Sahne

Für die Füllung alle Zutaten zu einer streichfähigen Masse verrühren.
Den Hefeteig auf einer bemehlten Fläche zu einem etwa 70x40 cm Rechteck ausrollen.
Mit der Füllung bestreichen, dabei aber die Ränder auslassen. Nun wird der Teig wie eine Biskuitrolle von der Längsseite eingedreht. Anschließend die Rolle mit einem Großen Messer längs in 2 Teile schneiden. Die beiden gefüllten Teigteile nun ineinander drehen und auf ein mit Backpapier  belegtes Blech legen. Im vorgeheizten Backofen bei 170°C  etwa 25-30 Minuten backen.
Den Zopf abkühlen lassen. Er schmeckt lauwarm wie auch kalt sehr gut.


Einen wunderschönen Start in den Frühling
und
Salut... Eure mellimille

Montag, 9. März 2015

#ichbacksmir in diesem Monat: Blaubeer-Zitronen-Donuts

 
Kurz vor knapp schaffe ich es doch noch, Euch mein Blaubeerrezept für Claras #ichbacksmir-Runde zu zeigen. Mich hat ein bitterböser Virus erwischt, der mich seit Fasching an unsere Couch bindet. Nun komme ich so langsam wieder zu Kräften und kann mich sogar wieder des Laptops bedienen. Das war vorher gar nicht möglich, denn jede Anstrengung löste Schweißattacken und Hitzewallungen aus, unterbrochen von heftigen Hustanfällen.
Aber genug gejammert..... Langsam verschwindet dieser doofe A*-Kacka-Pipi-Virus (Wir haben den Virus auf diesen Namen getauft!),
 
 
In solchen Momenten weiß man als Blogger es dann doch sehr zu schätzen, dass man schon das ein oder andere Rezept in der Vergangenheit vorgebacken, schön in Szene gesetzt und abgelichtet hat, mit dem Hintergedanken: 'Dein Zeitpunkt wird schon kommen!'
Und was soll ich sagen???
BINGO - Ihr lieben Blaubeer-Zitronen-Donuts, Eure Zeit ist reif!
 Ihr seid fällig!
Rauf auf die Bühne mit Euch!
Hier ist Euer Auftritt:
 

Blaubeer-Zitronen-Donuts
200 g Mehl
100 g Quark
100 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
Saft und abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone
3 El Öl
200 ml Milch
1 Prise Salz
1 Pck. Backpulver
200 g Tk-Blaubeeren
 
 
Zubereitung:
Magerquark. Zucker, Vanillezucker, Zucker, Zitonenschale und -saft, Öl, Milch und Salz zu einer glatten Masse verrühren.
Mehl mit dem Backpulver vermischen und zu der Quarkmasse sieben und unterrühren.
Wenn der Teig zu fest ist, noch ein wenig Milch dazu geben.
Nun die aufgetauten Blaubeeren vorsichtig unterheben. Dabei aber den Blaubeerensaft auffangen und zur Seite stellen.
Den Teig nun in die gefettete Donutsform füllen. Am besten macht man das mit einem Löffel. Die Donutsmulden nur halb bis dreiviertel mit Teig füllen, da sie beim Backen noch aufgehen.
Bei 180°C Umluft ca. 15 Minuten backen.
Aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.
 

Blaubeer-Glasur
6 El Blaubeersaft
(wenn der Saft nicht ausreicht, dann bitte mit Wasser auffüllen.)
1 El Butter
200 g Puderzucker
 
Den Saft in einem Topf erwämen und die Butter drin schmelzen. Nicht kochen lassen!
Anschließend den Puderzucker nach und nach unterrühren.
Sollte die Glasur zu dünn sein, dann noch etwas Puderzucker dazu geben.
Ist die Glasur zu dick, dann bitte noch etwas Wasser unterrühren.
 
Die Donuts mit der Glasur einstreichen und evtl. mit frischen Blaubeeren verzieren.

 
Ich wünsche Euch alles Blau der Welt
und
Salut... Eure mellimille
 
 

Freitag, 6. März 2015

Espresso - Panna Cotta mit Kaffeesauce


Passend zu meiner Italienleidenschaft bin ich ein leidenschaftlicher Kaffeetrinker, bzw. muss ich sagen: '...war ich ein leidenschaftlicher Kaffeetrinker'. Als vor einigen Jahren meine Große zur Welt kam, fand nämlich mein Kaffeegenuss ein jähes Ende und stellte auch sonst mein Leben ziemlich auf den Kopf: ich war auf einmal nicht mehr schwindelfrei. Riesenrad fahren, von einem 1-Meter-Brett springen oder einen hohen Turm besteigen sind seitdem nicht mehr möglich. Ich fahre (oder lasse fahren) seit ihrer Geburt nie schneller als 120 km/h, weil ich bei zu hoher Geschwindigkeit Atemnot bekomme und das Gefühl habe wie Baron Münchhausen auf einer Kanonenkugel zu sitzen. (Nicht, dass ich vorher wie Vettel gefahren wäre.....)
Das Schlimmste allerdings: Ich Kaffeejunkie, vertrug von heut auf morgen keinen Koffein mehr. Mir wird davon schwindelig und ziemlich dusselig im Kopf.


So hatte von da an mein Mann unsere Espressomaschine für sich alleine und ich vergnügte mich mit gelegentlichen entkoffeinierten Kaffees in ausgesuchten Cafés oder eben in Italien.
(Ihr müsst in Italien mal einen Café decaffeinato bestellen. Für die Italiener ist es wie ein kastrierter Kaffee und der italienische Kellner bekommt auf einmal so einen merkwürdigen Blick und der Mundwinkel zieht so leicht nach oben und wehe man schickt hinter dem decaffeinato noch ein Macchiato hinter her.......)
Natürlich gibt es auch koffeinfreien Kaffee für die Espressomaschine zu kaufen, allerdings schaffte ich nie das Pfund aufzubrauchen, bevor es an Geschmack und Aroma verlor und leicht bitter wurde. 

Doch dann zog das große Kaffeeglück wieder in unsere 4 Wände in Form von einer Kaffeekapselmaschine und komplettiert wurde das neue Glück mit einer Produkttestanfrage von Senseo Capsules* .


Senseo Capsules bietet insgesamt vier Espresso- und fünf Lungo-Varianten mit verschiedenen Stärken von 5-10 an. Darunter auch meine Rettung: Der Lungo Decaffeinato ohne Koffein und trotzdem ausgewogen und vollmundig im Geschmack. Genau das Richtige für mich, denn mein Mann steht eher auf den kleinen kraftvollen Ristretto mit würzigen und intensiven Geschmack und trinkt nicht meinen 'kastrierten' Kaffee. So kann das Pfund Kaffee nicht an Geschmack verlieren, weil jede Kapsel einzeln verpackt nicht an Aroma verliert. Der Anbau und die Ernte des Kaffees erfolgen 100% auf nachhaltiger Weise.
Online shopping oder das Fahren zu speziellen Kaffeeläden entfallen, denn die Kapseln kann man ganz bequem in ortsansässigen Supermärkten kaufen.

Für das Panna Cotta-Rezept habe ich mich zum einen für den Senseo Capsules Forza entschlossen, der durch sein kraftvolles und würziges Aroma nach Eiche und Süßholz perfekt harmonierte. Für die Kaffeesauce habe ich den kräftigen Ristretto verwendet, damit die Sauce einen ordentlichen 'Wumms' erhält..... und für mich??? 
Für mich gab es das Panna Cotta in 'kastrierten' Form...


Espresso-Panna Cotta
200 ml Sahne
100 ml Vollmilch
3 El Zucker
Mark einer Vanillestange
120 ml Espresso/
 3 Senseo Capsules Forza
(oder 100 ml Senseo Capsules Decaffinato)
2 Blatt Gelatine

Die Sahne, Milch und Espresso zusammen mit dem Zucker, Vanillemark und der ausgekratzten Vanillestange in einem Topf kurz aufkochen lassen und anschließend 10 Minuten bei niedriger Temperatur köcheln lassen. Vanillestange heraus nehmen.

Inzwischen die Gelatine in kaltem Wasser einweichen.

Die eingeweichte Gelatine gut ausdrücken und in die warme Sahne-Espresso-Mischung geben und umrühren bis sich die Gelatine aufgelöst hat.

Die Sahnemischung in kleine Dessertgläschen gießen und für ca. 4 Stunden in den Kühlschrank geben bis die Panna Cotta fest ist.


Kaffeesauce
120 ml Espresso /
3 Senseo Capsules Ristretto
3 El Zucker

Espresso und Zucker in einen kleinen Topf geben und ca. 5-10 Minuten köcheln lassen bis die Flüssigkeit dickflüssig wird.
 Dabei ständig rühren.
Die Sauce vollständig abkühlen lassen.
Ca. einen Teelöffel voll Kaffeesauce auf das Panna Cotta geben.

200 ml Sahne mit einem Päckchen Vanillezucker aufschlagen und die steif geschlagenen Sahne mit einem Spritzbeutel obenauf drapieren.
Mit einigen Schokotröpfchen garnieren.


Das Dessert passt perfekt als Abschluß zu einem italienischen Menü
oder zur Kaffeetafel zum einfach mal Weglöffeln :-)

Ciao Ciao a tutti

und
Salut...... Eure mellimille


*Werbung/Dieser Blogpost entstand mit der freundlichen Unterstützung von Senseo Capsules

Meine eigene Meinung zu dem vorgestellten Produkt bleibt davon allerdings unabhängig. 

Mittwoch, 11. Februar 2015

Herzige Biskuitrolle mit Vanillesahne-Kirsch-Füllung zum Valentinstag



Am Samstag ist es wieder soweit:
Der Tag aller Verliebten und Pärchen.
Der Tag der Herzen und rosa Brillen.
Valentinstag!!!

Wenn an diesem Tag sowieso jeder nur Herzchen sieht, dann
hat auch die Biskuitrolle ein Recht dazu sich in ein Herzchenkleid zu werfen,
oder?!

Da sie nun so nett und adrett daher kommt, ist sie so heiß begehrt,
dass mir kaum Zeit blieb sie richtig zu fotografieren.
Zack - da war sie auch schon weg... Vernascht!!!


Herzige Biskuitrolle
mit Vanillesahne-Kirsch-Füllung

Für die braunen Herzchen:
1 Eiweiß
50 g Zucker
2 El Öl
50 g Mehl
Alle Zutaten gut miteinander verrühren und in einen Spritzbeutel füllen. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech Herzchen oder jedes andere beliebige Muster aufspritzen.
Das Blech für mindestens 30 Minuten in den Tiefkühler geben.

Für den Biskuitteig:
4 Eier und ein Eigelb
1 Prise Salz
150 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
100 g Mehl
50 g Speisestärke
Die Eier, das Eigelb, Zucker, Salz und Vanillezucker in eine große Schüssel geben und mit dem Handmixer so lange schlagen bis eine zart-hellgelbe fluffige Masse entstanden ist. Das kann zwischen
5-10 Minuten dauern.
Das Mehl mit der Speisestärke verrühren und unter die
Eier-Zucker-Masse vorsichtig heben.
Nun die Biskuitmasse auf das vorbereitete Blech mit den Herzen geben und vorsichtig glatt streichen.
Im vorgeheizten Backofen bei 170 °C für ca. 6-8 Minuten goldgelb backen. Gleich aus dem Ofen nehmen und die Biskuitplatte auf ein mit Zucker bestreutes Geschirrtuch stürzen.Das Backpapier vorsichtig und langsam abziehen, sonst lösen sich die Herzchen.
Achtung(!): Nun einmal die Biskuitplatte vorsichtig wenden, damit die Herzen auch von aussen zu sehen sind.
 Zusammen mit dem Tuch von der Längsseite aus einrollen.
Abkühlen lassen.

Für die Füllung:
300 ml Schlagsahne
Vanillemark
2x Sahnesteif
3 El Zucker
1 Glas Kirschkompott
Die Sahne mit dem Sahnesteif, dem Zucker und dem Mark einer Vanillestange steif schlagen.
Vorsichtig die abgekühlte Biskuitrolle aufrollen und mit dem Kirschkompott bestreichen. Die Vanillesahne oben auf verteilen.
Die Rolle mit Hilfe des Tuches wieder zusammen rollen und bis zum Verzehr kühl stellen.


Für Alle, die es gerne Herzhaft mögen, habe ich am Freitag noch eine kleine Idee zum Valentinstag. Ich sag nur soviel: Es wird experimentell...

Seid gespannt!

Salut... Eure mellimille

Sonntag, 1. Februar 2015

Die Nacht der Nächte: Der Superbowl, Nacho-Cracker und Tomatensalsa


Yeahhhh,
the egg is back!

Heute Nacht ist es wieder soweit:
die Fried Chicken- und Burgerbuden werden von 
nervös drein schauenden Männer geplündert,
die letzte Flasche Budweiser aus dem Regal wird stolz 
an der Supermarktkasse erstanden
und Großflächen-Flat-Sceens auf Hochglanz poliert.

Mancher Orts werden die 'Großraum'grills angefeuert,
die Spareribs eingelegt und die Barbecuesauce angerührt.


Heute Nacht findet der Superbowl statt!!!
Heute Nacht glühen die Bildschirme weltweit!!!
Heute Nacht erklingen Schlachtrufe wie "Go, Seahawks!Go!"
Heute Nacht ist die Nacht der Nächte!!!
(Zumindest für viele Männer!)


Wie auch im vergangenen Jahr habe ich hier einen
 kleinen Rezepttip für leckere Knabbereien um 
Ehemänner, Freunde, Väter und Brüder glücklich zu machen.
Schnell gemacht und so lecker, dass unbedingt noch welche 
gerettet werden müssen für den Mädelsabend mit 'Sex and the city'....

(DAS gab es letztes Jahr)


 Nacho-Cracker 

150 g Maismehl
70 g Mehl
1 Tl Salz
1 Tl Zucker
1/4 Tl Sambal Olek
3 El Curry
1/8 l Milch
20 g Butter

Maismehl, Mehl, Salz, Zucker, Sambal Olek 
und Curry in einer Schüssel mischen.
Milch erhitzen (nicht kochen) und die Butter darin schmelzen.
Zum Mehl geben und mit den Knethaken des rührgesätes und anschließend den Händen zu einem glatten Teig verkneten.

Backofen auf 180°C vorheizen.
Den Teig auf etwas Maismehl 2mm dick ausrollen 
und mit einem Teigausstecher ausstechen.
Auf die mit Backpapier ausgelegten Bleche verteilen und
ca. 8 Minuten backen.
Nachos herausnehmen und mit etwas Curry bestäuben. 
Auskühlen lassen.


 Tomaten-Salsa 

5 eingelegte milde grüne Peperoni
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
2 El Olivenöl
400 g stickige Tomaten
100 g Feta
Salz, Pfeffer, Zucker

Peperoni in Ringe schneiden.
Zwiebel und Knoblauch schälen und beides fein würfeln.
Öl in einem Topf erhitzen.
Zwiebel und Knoblauch darin andünsten.
Tomaten und Peperoni zufügen und aufkochen lassen.
5 Minuten im geschlossenen Topf köcheln lassen.
Auskühlen lassen.

Feta zerbröckeln und in die Salsa rühren.
Mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken.

(Quelle: LECKER Bakery N°1/2013)


Enjoy the Game and have a lots of fun!

"Go,Seahawks,Go!"-Grüße

und

Salut…Eure mellimille


P.S. Ab 23:15 Uhr startet die große Show bei Sat.1 
und Katy Pery und Lenny Kravitz
sind die Stars der diesjährigen Halbzeitshow.
……vielleicht schaue ich ja doch mal rein ;-)