Donnerstag, 22. September 2016

Goldener Herbst und endlich wieder Zeit für Pumpkin Spice Latte


Nun ist offiziell Herbst und für mich bedeutet das: Pumpkin-Spice-Latte-Zeit. 
Vor einigen Jahren bin auf den Geschmack gekommen und halte seitdem keinen Herbst und Winter mehr ohne dieses Heißgetränk aus. 
Gottseidank kann man diese Gewürzmischung und den daraus entstehenden Sirup wunderbar selbst machen und muß nicht ständig in die nächste Großstadt fahren und in den, euch allen bekannten, American Coffee Shop pilgern.


So sitze ich lieber bei den letzten Sonnenstrahlen des Tages und nach getaner Gartenarbeit auf der Treppe unserer Terrasse und genieße in Ruhe meinen Pumpkin Spice Latte.

Das Kürbisgewürz schmeckt auch gut, wenn ihr euren Ofenkürbis damit bestreut oder wenn ihr es für eine Pumpkin Pie (z.B. *hier* ) verwendet. Es hinterlässt im Bauch ein wohlig warmes Gefühl.


Pumpkin Pie Spice

4 El Zimt
3 Tl gemahlenen Ingwer
3 Tl gemahlenen Muskat
2 Tl gemahlene Nelke
1 Tl Piment

Alle Zutaten ordentlich miteinander verrühren und in ein verschließbares Glas füllen.



Pumpkin Spice Sirup

350 ml Wasser
150 g braunen Zucker
200 g weißen Zucker
1 1/2 El Pumpkin Pie Spice
100 g pürierten Kürbis
(z.B. ein kleines Glas Babynahrung 'Kürbis')
2 El Vanilleextrakt
1 Prise Salz

Alle Zutaten in einen Topf geben und kurz aufkochen lassen. Anschließend ca. 15-20 Minuten langsam köcheln lassen bis es eine dickflüssige Konsistenz hat. Kurz abkühlen lassen und in eine verschließbare Flasche füllen. Der Sirup hält sich im Kühlschrank gut 4 Wochen.


Pumpkin Spice Latte

250 ml Milch
ein Espresso
2-3 El Sirup
geschlagene Sahne
Zimt

Die Milch erwärmen und mit einem Milchaufschäumer schaumig rühren. Die Milch in ein hohes Glas geben. 
Den Sirup in den Espresso geben und gut umrühren, anschließend den Espresso zur Milch geben. Obenauf die geschlagene Sahne geben und mit etwas Sirup und Zimt beträufeln.


Lasst es Euch gut gehen und genießt den goldenen Herbst.
Salut...Eure mellimille

Dienstag, 13. September 2016

Chicken Sticks mit Honey-Mustard-Sauce und Avocadomayonnaise

* Dieser Beitrag enthält Werbung

Ist dieser Spätsommer nicht einfach herrlich?! 
Wir geniessen diese Zeit in vollen Zügen: der Pool darf noch im Garten verweilen, wir cremen uns nach dem Duschen mit unserer After-Sun-Lotion aus dem Urlaub ein und breiten Picknickdecken im Garten aus, um in Büchern zu schmökern und um den ein oder anderen Imbiss zu knabbern.
Die deftige Herbstküche muss noch einen Moment auf uns warten, denn wir lieben bei diesem Wetter die einfache und leichte Küche.


Und so habe ich passend zu unserem Sommer-Sonne-Easy-Going-Feeling ein Klasserezept bei Liebesbotschaft gefunden und nach unserem Gusto etwas abgewandelt.
Diese leckeren Chicken Sticks passen einfach zu vielen Anlässen: Freibad, Picknick, Gartenparty oder zum einfachen weg Snacken.
Dazu gab es bei uns eine Honig-Senf-Dill-Sauce und eine Avocadomayonnaise zum Dippen... Yeah, lieber Sommer! Bleib ruhig noch ein bißchen....


Chicken Sticks
ein 1 kg Hähnchenbruststück
bzw. -filet
200 g weißen Sesam
200 g ungesüßte Cornflakes
Salz,Pfeffer
4 Eier
300 g Mehl
geschmacksneutrales Öl

Hähnchen mit einem scharfen Messer in breite Streifen schneiden. Mit Salz und Pfeffer würzen.
Sesam in einem tiefen Teller mischen.
Die Cornflakes in einen anderen Teller geben und mit den Händen zerbröseln.
2 Teller je mit den verquirlten Eiern und dem Mehl bereit stellen, 
und anachließend panieren:
zuerst in Mehl, dann in Ei, dann in Sesam oder Cornflakes.

Bei mittlerer Hitze in einer großen beschichteten Pfanne in ausreichend erhitzen Öl ausbraten.
Auf einem Teller mit Küchenkrepp legen und gut abtropfen lassen.
Schmecken warm und kalt.


Honey-mustard-Sauce
3 El mittleren Senf
5 El Honig
5 El gehackten Dill

Alle Zutaten miteinander verrühren. 
Mit Salz abschmecken.

Avocadomayonnaise
4 El Delikatess Mayonnaise 
(z.B. von Münchner Kindl Senf)
1 reife Avocado
3 El Zitronensaft
Salz, Pfeffer, Knoblauchpulver

Mayonnaise, Avocadofruchtfleisch und Zitronensaft in einem hohen Gefäß pürieren und mit Salz, Pfeffer und Knoblauchpulver abschmecken.


Lasst es Euch schmecken und geniesst wie wir die schönen Spätsommertage.
Salut... Eure mellimille

* Lieben Dank an das Team von Degusta, die mir monatlich ihre Boxen zum Testen zur Verfügung stellen. Die Mayonnaise stammt aus der August-Box.

Montag, 29. August 2016

*Rezension: Ein Herz für Muffins von Dana Bate // Oatmeal Cookies mit Rosinen


Zurück aus dem Urlaub und einige durchgelesene Bücher schwerer, startet in Hessen das neue Schuljahr und mein neues Arbeitsjahr.
Den Start möchte ich mir und meinen Mädels etwas versüßen und energievoll beginnen.
Durch meinen am Strand gelesenen Roman, bin ich auf den richtigen Starter gekommen: Oatmeal Cookies mit Rosinen - Haferflocken Cookies mit Rosinen. Sehr beliebt in den USA und in vielen verschiedenen Varianten findet man sie auf den Farmer's Market und Bäckereien.
Wer mehr über die Geschichte dieser Cookies, über Farmer's Market und Washington erfahren möchte, dem wird dieser Büchertipp gefallen:


  • Taschenbuch: 480 Seiten
  • Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag (14. März 2016)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3734102162
  • ISBN-13: 978-3734102165


Der Verlag: Sydney Strauss liebt Essen – besonders, darüber zu schreiben. Doch da Jobs im Food-Journalismus so heißbegehrt sind, bezahlt Sydney ihre Rechnungen, indem sie für einen der größten Egomanen der Fernsehgeschichte arbeitet. Bis dessen neueste Eskapade sie den Job kostet und sie plötzlich gezwungen ist, den grantigen Boss ihrer besten Freundin Heidi um Schichten auf dem Farmer’s Market anzubetteln. Dann, gerade als ihr Privatleben einen erfreulichen Aufschwung erlebt, erhält sie die Chance, die ihre Karriere herumreißen könnte. Doch dafür muss sie es riskieren, alle vor den Kopf zu stoßen, die ihr am Herzen liegen …
Mein Fazit zu diesem Buch: Ein herrlicher Roman zum einfachen weg schmöckern. Innerhalb von 2 Tagen habe ich dieses Buch gelesen und mochte es kaum aus den Händen legen.
Die Hauptdarstellerin Sydney ist so herrlich chaotisch (erinnert ein wenig an Bridget Jones) und stellenweise würde man ihr gerne zurufen "Sydney, lass es sein!", aber zu spät, sie landet schon im nächsten Schlamasel. Im Laufe der Geschichte wächst sie einem immer mehr ans Herz. 
Sydneys Leben spielt in Washington ab und die Autorin scheint diese Stadt zu lieben. Straßen und Szenenviertel werden wunderschön bildlich beschrieben. Viele Bauernmärkte werden mit Wochentag und Öffnungszeiten erwähnt, so das der Leser den Eindruck erlangt, er könne sich sein Körbchen schnappen und gleich eine Runde einkaufen gehen. 
Die Verkäufer werden charmant dargestellt und es scheint so, als würde man sie selbst kennen und täglich bei ihnen Obst, Gemüse und Brot kaufen.
Sydney, die arbeitssuchend und durch einen Zufall bei der Wild Yeasr Bakery landet, muss nun für ihren grimmigen Chef Rick arbeiten, der auf verschiedenen Farmer's Markets, seine Backwaren anbietet. Und beim Lesen dieser selbstgebackenen Köstlichkeiten läuft dem Leser garantiert das Wasser im Mund zusammen: Frisches Walnußbrot, Sauerteigbrot, Bagels, Blaubeermuffins, Double Chocolate Cookies, lauwarme Schokoladenmuffins und die von allen begehrten Haferflockencookies, die voll gespikt mit saftigen Rosinen sind. 
Neben all diesen Leckereien, einer Prise Chaos, charmanten Menschen mit Macken und jeder Menge Liebe, kommt das Lachen und der Lesespaß rund um Sydneys Leben nicht zu kurz.

Warum allerdings das Buch 'Ein Herz für Muffins' heißt, kann ich nicht ganz nachvollziehen, denn Muffins finden nur relativ selten eine Erwähnung in diesem Buch. Mehr Bedeutung liegen eindeutig in Ricks Brot und den herrlichen Haferflockencookies, die handtellergroß sind, voll mit saftigen Rosinen, außen schön cross und innen zart soft. 
Das gab mir den Kick, zu versuchen diese Cookies nach zubacken:

Oatmeal Cookies mit Rosinen
150 g weiche Butter  
200 g brauner Zucker  
1 Päckchen Vanillin-Zucker  
1 Ei (Größe M) 
150 g Mehl  
1/2 Päckchen Backpulver  
eine Prise Salz 
200 g Blütenzarte Haferflocken  
250 g Rosinen 
150 ml Orangen- oder Apfelsaft 
  
Die Rosinen für mehrere Stunden in einer Schüssel mit Orangen- oder Apfelsaft einweichen. Die Rosinen anschließend heraus sieben. Die Flüssigkeit wird nicht mehr benötigt. Butter in Stückchen und Zucker in eine Schüssel geben. Mit dem Handrührgerät cremig schlagen. Vanillin-Zucker und Ei untermischen. Mehl sieben und mit Backpulver und einer Prise Salz mischen. In die Butter-Zucker-Mischung geben und so lange auf mittlerer Stufe weiterschlagen, bis alles gut vermischt ist. Haferflocken und Rosinen unterheben. 
2 Backbleche mit Backpapier auslegen. Mit einem Eisportionierer ca. 20 Portionen abstechen, und auf die Backbleche verteilen, mit einem Löffel etwas flach drücken. Im vorgeheizten Backofen (Umluft: 150 °C) 17-20 Minuten goldbraun backen.

Aus dem Ofen nehmen. Ca. 5 Minuten auf dem Backblech abkühlen lassen, auf ein Kuchengitter geben und auskühlen lassen.

(Inspiriert von einem Rezept von 'Lecker.de')




Kommt gut in die neue Woche. Mit viel Schwung und Energie...
Salut... Eure mellimille

Vielen Dank an Random House und dem Blanvalet Taschenbuch Verlag, die mir dieses Buch als Rezensionsexemplar kostenlos zur Verfügung gestellt haben.

Mittwoch, 24. August 2016

Französischer Genuß: Madeleines mit Orangennote


Nach Italien verschlägt es uns heute zurück nach Frankreich. 
Dort gibt es am Meer so viele wunderschöne kleine Fischerdörfchen, weit weg von all der Glitzer- und Promiwelt. 
Ich liebe es, dort in kleinen Cafés zu sitzen und dabei das Treiben auf der Straße zu beobachten. Dabei schlürfe ich einen Eiskaffee und knabbere an dem ein oder anderen Madeleine. Sehr gerne mag ich diese kleinen Muscheln mit einer feiner Orangennote und dazu eine Himbeer- oder Erdbeermarmelade wie ich sie in Menton serviert bekommen habe. Himmlisch!


Auf einem kleinen Wochenmarkt habe ich durch Zufall eine Madeleinebackform gesehen und sie gleich mit nach Hause genommen. Es gibt für mich nichts schöneres als zu Hause dann in der Küche zu experimentieren um die erlebten Urlaubsgenüsse auf den Teller zu bekommen.
Dabei habe ich das Lieblings-Madeleine-Rezept von Jeanny gefunden und habe es mit Orangenabrieb verfeinert. Ich muss schon sagen: Die Franzosen würden staunen! 



Orangen-Madeleines
Zutaten:
4 Eier
170 g Zucker
170 g Mehl
2 TL Backpulver
1 Messerspitze Zimt
1 Miniprise Salz
Abrieb einer Bio-Orange
175 g Butter 
etwas Butter zum Einfetten
Mit Orange aromatisierter Puderzucker 

Gut 2 Wochen vorher habe ich in ein großes Schraubglas ein Päckchen Puderzucker mit der Schale von einer Bio-Orange gegeben. Der Puderzucker schmeckt dann wunderbar leicht nach Orange.

Die Mulden der Madeleinesform gut mit weicher Butter einfetten. Den Backofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen.
Die Butter schmelzen und abkühlen lassen.
Eier und Zucker ca. 5 Minuten lang mit einem Handrührgerät schaumig schlagen.
Mehl, Backpulver, Zimt, und Salz erst mischen, dann sieben und bei langsamem Mix-Tempo zur Eier-Zucker-Mischung hinzufügen.
Butter und Orangenabrieb hinzufügen und verrühren. Teig in die Madeleines-Form füllen und ca.11 Minuten lang backen. Wenn die Madeleines am Rand leicht braun werden, sind sie fertig.
Vorsichtig aus den Mulden holen, auf ein Kuchengitter legen und mit dem Orangen-Puderzucker bestäuben.
Dazu Himbeer-oder Erdbeermarmelade servieren.
(Das Rezept reichte bei mir für 40 Madeleines...)



Au révoir, meine Lieben. 
Geniesst das süße Leben und
Salut... Eure mellimille

Montag, 15. August 2016

Italienischer Aperitivo mit Käsegebäck und Pestoschnecken


Stellt Euch vor, ihr sitzt am Strand. Die Sonne geht gerade unter und sie küsst dabei das Meer. Ihr sitzt auf eurer Strandliege und der nette Strandbarbesitzer bringt euch ein Tablett mit süffigen 'Sprizz' und dazu kleine Leckereien wie Nüsse, Oliven, Parmaschinken und herzhaften Kleingebäck. Dazu ein kleiner Plausch mit Freunden. 
Genau diese Szene spielt sich jeden Tag an der Riviera ab. Ist das nicht herrlich?! La dolce vita...


Aber nicht nur die Italiener wissen das Leben zu geniessen: der 'Sprizz' ist schnell gemixt, das Käsegebäck ruckizucki gebacken, alles zusammen in einem Korb verstaut und den Sonnenuntergang an einem See in der Nähe oder im eigenen Garten bestaunen. 
Den passenden Ort müsst ihr selbst suchen, aber das Rezept für das leckere Käsegebäck bekommt ihr von mir.


Käsegebäck
300 g Butter
400 g geriebenen Emmentaler
500 g Mehl
1 Becher Sahne
1 TL Salz
2 Msp. Paprikapulver
1 TL Backpulver

Zum Verzieren:
2 Eigelb
Mohn,Kümmel, Sesam
Mandel(n) oder Pistazien, gehackt
Salz, grobkörnig


Die Butter mit dem Käse verrühren. Sahne, Salz und das Paprikapulver dazu geben. Backpulver und Mehl zügig unterkneten. 
Den Teig für etwa zwei Stunden im Kühlschrank ruhen lassen. 
Den Teig portionsweise auf einer bemehlten Unterlage ausrollen(ca. 6 mm). Mit einem Teilrädchen kleine Quadrate schneiden und auf Backbleche mit Backpapier legen. Die Teilquadrate mit Eigelb bepinseln und nach Belieben mit Mohn, Kümmel usw. bestreuen. 

Das Käsegebäck wird im vorgeheizten Backofen auf 200°C ca. 15 Minuten goldbraun gebacken. 
Zum Abkühlen auf ein Kuchengitter legen. 


Pestoschnecken
Eine Rolle frischen Blätterteig aufrollen mit einem Glas grünen oder roten Pesto einstreichen. Die Rolle von der Längsseite her einrollen und in Scheiben schneiden und auf ein mit Backpapier belegten Backblech legen.
Im vorgeheizten Backofen ca. 15-20 Minuten goldgelb backen. Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.


Ciao Ciao, Saluti e Salut... Eure mellimille


Montag, 8. August 2016

Oh lá lá, Tarte au Citron


In den nächsten drei Beiträgen nehme ich euch mit auf eine kleine, genüssliche Reise. Wie wäre es denn mit Menton, San Remo und Cannes? Dann lasst Euch doch einfach entführen.
Den Start macht heute die französische Stadt Menton in der Nähe der italienisch-französischen Grenze. Menton in Südfrankreich, ist bekannt als Zitronenstadt. Die Zitrone, der seit 1934 die Fête du Citron (Zitronenfest) gewidmet ist (Ende Februar – Anfang März), ist das Symbol der Stadt. Mehr als 1000 Tonnen Zitrusfrüchte werden für die Zubereitung der Umzugswagen und der Dekoration des Parc Biovès benötigt. Ein beliebtes touristisches Mitbringsel ist die Zitronenmarmelade oder die Zitronenseife aus Menton.


Nirgends habe ich bisher eine bessere Tarte au Citron gegessen. Ist ja wohl klar, oder?!
Deswegen habe ich mir einen Schwung Zitronen aus Menton mitgebracht und neben selbstgemachten Limoncello mich gleich ans backen dieser Köstlichkeit gewagt. Schwuppdiwupp hatte ich meinen Urlaub auf dem Teller, das verspreche ich Euch...


Tarte au Citron

TEIG
100 g Butter (weich)
50 g Puderzucker
1 Eigelb (Kl. M)
Salz
abgeriebene Schale von 1 Zitrone (unbehandelt)
180 g Mehl
Butter für die Form

FÜLLUNG
3 unbehandelte Zitronen
4 Eier (Kl. M)
125 g Butter
210 g Zucker
Salz
Außerdem getrocknete Hülsenfrüchte 
(zum Blindbacken)
ZUBEREITUNG

1. Für den Mürbeteig Butter, Puderzucker, Eigelb, 1 Prise Salz, Zitronenschale und Mehl zu einem glatten, geschmeidigen Teig verkneten. Teig in Folie wickeln und 1 Stunde kühl stellen.
2. Tarteform (24 cm Ø, mit herausnehm- barem Boden) dünn mit Butter auspinseln. Teig auf ca. 28 cm Ø ausrollen, in die Form legen, rundum leicht andrücken und den Rand mit einem Küchenmesser begradigen. Backpapier auf den Teig legen und mit getrockneten Hülsenfrüchten auffüllen. Im vorgeheizten Ofen auf der mittleren Schiene bei 210 Grad (Gas 3-4, Umluft 190 Grad) 15 Minuten blindbacken. Hülsenfrüchte und Papier entfernen, Boden nochmals 10 Minuten goldbraun backen.
3. Für die Füllung die Zitronenschale fein abreiben. Dann die Zitronen auspressen (120 ml), Eier trennen und das Eiweiß kalt stellen.
4. Butter in einem Topf zerlassen und 150 g Zucker zugeben. Eigelb, Zitronenschale und Zitronensaft zugeben und bei milder Hitze unter ständigem Rühren (nicht kochen!) 5-8 Minuten erwärmen, bis die Flüssigkeit bindet und dickflüssig ist. In eine Schüssel geben und abkühlen lassen.
5. Mit den Quirlen des Handrührers das Eiweiß mit 1 Prise Salz leicht anschlagen. Restlichen Zucker nach und nach einrieseln lassen und die Masse steif schlagen.
6. Zitronencreme auf dem Tarteboden verteilen. Eischnee gleichmäßig mit einem Esslöffel auf der Zitronencreme verteilen. Im vorgeheizten Backofen auf der mittleren Schiene bei 210 Grad (Gas 3-4, Umluft 190 Grad) nochmals 10-15 Minuten backen, bis das Baiser goldgelb ist. Ganz auskühlen lassen. (Das ist wichtig, denn sonst ist die Creme zu flüssig). Tarte aus der Form lösen und am besten mit dem elektrischen Messer in Stücke schneiden.
(Rezept ist von 'Essen und Trinken')



Salut.... Eure mellimille

Freitag, 29. Juli 2016

So schmeckt der Sommer: Gestürzte Auberginen-Paprika-Tarte und Lavendel-Minz-Limonade


Der Sommer ist in volle Gängen und dementsprechend bunt und mediterran ist meine Sommerküche. Geschmacklich holen wir uns z.B. Italien, Frankreich, Spanien und Griechenland auf den Teller und in die Gläser. Gibt es was besseres, als abends auf der Terrasse zu sitzen, mit einem großen Teller Pasta oder einer Portion Moussaka oder kleinen Tapas oder, oder, oder....? Dazu ein Glas selbstgemachte Limonade? Ja, so schmeckt für mich der Sommer!
Damit er Euch auch so lecker schmeckt, habe ich heute zwei Büchertipps:




  • Gebundene Ausgabe: 80 Seiten
  • Verlag: Bassermann Verlag; Auflage: 2 (12. Mai 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3809433039
  • ISBN-13: 978-3809433033
  • z.B. *Hier*


Klapptext des Buches: 
Was könnte erfrischender und köstlicher sein als eine selbst gemachte Sommerlimonade – mit viel Frucht und voller Geschmack? In seinem Buch präsentiert Barkeeper Gerhard Praun abwechslungsreiche Rezepte für prickelnde Erfrischungsgetränke. Und die zu machen ist wirklich nicht schwer: Zucker und Wasser ergeben den Sirup, dazu kommt frisch gepresster Saft und alles wird mit sprudeligem Wasser aufgegossen. Genießen Sie den neuen Limonadengeschmack. 

Mein Fazit:
In Amerika ist es sehr beliebt: Limonade selber machen. Irgendwann schwappte der Trend der 'Homemade Lemonade' auch über den großen Teich zu uns herüber und seitdem bin ich dieser Art von Limonade selbst herzustellen verfallen.
Sie ist nicht so süß wie all die gekauften Varianten, fruchtiger und erfrischender.
Ich freute mich sehr über dieses Buch und war überrascht, wieviele Möglichkeiten es gibt, Limonade herzustellen. Bei genauerem Durchlesen, bemerkt der aufmerksame Leser allerdings, dass sich die meisten Zutaten immer wieder wiederholen und es gar nicht so viele verschiedene Limonadenrezepte sind. Maracuja-Limonade, Maracuja-Vanille-Limonade, Ingwer-Maracuja-Limonade, Mango-Maracuja-Limonade. Wassermelonen-Mango-Limonade, Wassermelone-Minz-Limonade, Wassermelonen-Gurken-Limonade.
Es ist zwar schön, dass man mit nur einer neuen Zutat eine völlig neue Kreation entwickelt, mir sind aber die Ähnlichkeiten zu groß.
Aus 19 selbstgekochten Sirupe entstehen ca. 37 verschiedene Limonaden, die sich alle lecker anhören und getestet werden wollen, ob sie vielleicht doch unterschiedlich schmecken und mich eines besseren belehren. 
Das Buch ist nett gestaltet. Klar, übersichtlich und ohne groß Chichi.
Ein nettes Buch für einen erfrischenden Sommer, das für jeden Geschmack etwas bietet.


Lavendel-Minz--Limonade
Für den Lavendel-Minz-Sirup:
15 g Lavendelblüten
15 g frische Minze
500 ml Wasser
500 g Zucker

Lavendelblüten zupfen und die Minze waschen.
Wasser und Zucker bei mittlerer Hitze aufkochen. Bitte ab und zu umrühren, damit der Zucker nicht am Boden anbrennt.
Lavendel und Minze dazu geben und das ganze für knapp 5 Minuten aufkochen lassen. Vom Herd nehmen und 20 Minuten ziehen lassen.
Den Sirup durch ein feines Sieb gießen und in eine sterile Flasche füllen. Ca. 2 Wochen haltbar.

Für die Limonade:
400 ml Sirup
600 ml frisch gepresster Limettensaft
1 l Sprudelwasser

Sirup mit Limettensaft mischen. Zum Servieren Eiswürfel in Glas geben, mit 1/2 Sirup-Saftmischung und 1/2 Sprudelwasser aufgießen und eiskalt genießen.



  • Gebundene Ausgabe: 112 Seiten
  • Verlag: Bassermann Inspiration (23. März 2015)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3572081416
  • ISBN-13: 978-3572081417
z.B*Hier*


Klapptext des Buches:
Sommerzeit ist Urlaubszeit und die schönste Gelegenheit für eine gelungene Party im Freien mit Freunden, Verwandten und Nachbarn. Dieses wunderschön gestaltete Buch liefert Ihnen die passenden Rezepte, um Ihre Gäste mit leichten kulinarischen Leckereien zu begeistern. Vom köstlichen Tomaten-Gazpacho mit Melone und Koriander über verführerische Garnelen in Kokosmilch bis hin zu Hühnchenspieße kombiniert mit Zitronengras werden die vielfältigen Geschmackserlebnisse den Partyerfolg garantieren. Erdbeer-Tiramisu, Mirabellen-Kompott mit Vanilleeis und fruchtige Aprikosentarte mit Lavendel bilden dabei den krönenden Abschluss. Ihre Gäste werden jederzeit wiederkommen!

Mein Fazit: 

Genau das richtige Buch für den Sommer um den Urlaub nach Hause zu holen. Das Buch ist schön gestaltet und versprüht Urlaubsfeeling durch seine Rezepte und kleinen stimmungsvollen Fotografien von südlichen Ländern, regionalen Produkten oder Speisen. Sehr gut gefällt mir die Ringbuchoptik, die das Buch wie eine kleine, private Rezeptesammlung wirken lässt.
Jedes Rezept ist klar gegliedert und leicht verständlich, außerdem mit Bild versehen.
Aufgegliedert ist das Buch in folgende Kapiteln:

- Der Geschmack von Sommer, Sonne und Meer
- Kleine Köstlichkeiten zum Aperitif
- Erfrischende Vorspeisen, Salate und Suppen, 
- Herzhaft Gebackenes
- Fisch und Meeresfrüchte haben Saison
- Fleischgerichte für warme Tage
- Sommerliche Beilagen 
- Desserts

Die Rezepte sind immer für 6 Personen ausgerichtet, denn der Sommer ist die Zeit, um mit Freunden und Familie draussen zu schlemmen, zu lachen und zu quatschen. Deswegen sind die meisten Rezepte gut vorzubereiten, um anschließend die Zeit mit dem Besuch zu verbringen und um nicht ewig lang in der Küche zu stehen.
Ich finde es immer gut, wenn die Zutaten leicht erhältlich sind und man nicht lange in den Supermärkten rumrennen muß. Deswegen ein großes Plus für die einfachen Zutaten, die man benötigt, um diese leckeren mediterranen Köstlichkeiten zu zaubern wie z.B. herzhafter Kuchen mit Zucchini, orientalischer Salat,Crostinivarianten,Limettentarte oder Erdbeertiramisu.
Ein schönes Buch, das Urlaubsstimmung versprüht und Erinnerungen an die letzten Ferien weckt.


Gestürzte 
Auberginen-Paprika-Tarte
Ich habe dieses Rezept nicht ganz aus dem Buch genommen und etwas abgeändert:
Dafür habe ich 2 rote Paprika gewaschen und im Backofengrill etwa 20 Minuten gegrillt, bis sie von allen Seiten schwarze Haut hatte. Aus dem Backofen nehmen und abkühlen lassen.
2 Auberginen waschen und in etwa 1 cm dicke Scheiben schneiden. Eine große Pfanne erhitzen und die Auberginenscheiben nach und nach in Olivenöl goldbraun braten. Ich habe ca. 300 ml gutes Olivenöl verwendet. Die gebratenen Auberginenscheiben auf Küchenpapier abtropfen lassen.
100 g Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett anrösten.
Die Paprika häuten, entkernen und in Streifen schneiden.
Eine Springform mit etwas Olivenöl fetten und mit einem Eßlöffel Zucker bestreuen. Die Auberginenscheiben und Paprikastreifen abwechselnd und leicht überlappend hineinlegen. Mit Salz, Pfeffer würzen und mit Pinienkernen und Thymianblättern (ca. 3 Zweige) bestreuen. 200 g Feta zerbröseln und darüber geben.Anschließend mit einer Rolle fertigen Blätterteig abdecken und die Ränder sorgfältig an den Rändern nach unten einschlagen.Den Teig mehrmals mit einer Gabel einstechen. Im vorgeheizten Backofen für etwa 25 Minuten backen. 
Die Auberginentarte erst kurz vor dem Servieren stürzen, dann bleibt die Tarte schön knusprig.


Ich wünsche Euch noch eine leckere Sommerzeit...
Salut... Eure mellimille


Vielen Dank an Random House, dem Bassermann Verlag und Bassermann Inspiration, die mir diese Bücher als Rezensionsexemplar kostenlos zur Verfügung gestellt haben.